Große Gefühle vor spektakulärer Kulisse. Zum 80. Geburtstag der Bregenzer Festspiele darf es heuer ein echter Opernklassiker sein. Am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, feierte "La Traviata" auf der berühmten Seebühne Premiere und das erstmals in der Geschichte des Festivals. Die insgesamt 28 Vorstellungen waren bereits Monate vor dem Auftakt ausverkauft.
Regisseur Damiano Michieletto holt Verdis tragische Liebesgeschichte in die Welt der 1920er-Jahre. Zwischen rauschenden Festen und gesellschaftlichen Zwängen kämpft Violetta Valéry um ihre Liebe zu Alfredo Germont.
Bei der Premiere übernahm Marjukka Tepponen die Rolle der Violetta, Julien Behr stand als Alfredo an ihrer Seite. Die Wiener Symphoniker spielten unter der musikalischen Leitung von Kirill Karabits.
Nach dem Spiel auf dem See wurde im "Falstaff" weitergefeiert. Unter den Gästen waren Sonja Brandtmayer, Stellvertreterin des Vorstandsvorsitzenden der Wiener Städtischen Versicherung, Elvira Franta sowie "Heute"-Geschäftsführer Wolfgang Jansky. Auch Nationalratspräsidentin Doris Bures ließ sich die Premierenfeier nicht entgehen.
"La Traviata" ist noch bis zum 23. August auf der Seebühne zu erleben. Karten für die begehrte Produktion sind allerdings längst kaum noch zu bekommen.