19 Jahre und war Andreas Ivanschitz alt, als er zum ersten Mal die Schleife im ÖFB-Team trug – niemals war ein Spieler jünger, nicht einmal David Alaba. Ähnlich nervös wie bei seinem Kapitäns-Debüt war er bei seinen ersten Auftritten als ORF-Experte. Ein Umstand der sich rechtzeitig vor dem ÖFB-Hit gegen Argentinien – bei dem es einiges zu analysieren geben wird – gelegt hat.
Das Team von Ralf Rangnick sieht er beim Match des Jahres gegen den amtierenden Weltmeister jedenfalls nicht unterlegen. "Ich traue uns zu, dass wir auch die Argentinier ärgern können, vor allem nach dem Auftaktsieg, der uns Selbstvertrauen gegeben hat", schilderte Ivanschitz im Ö3-"Frühstück bei mir".
Von Claudia Stöckl ließ er sich dann auch noch zu einem Tipp überreden. "Wir haben eine Mannschaft die hochtalentiert ist, und ich tippe auf 1:1", prognostizierte der ehemalige Rapid-Profi.
Ein Umstand, auf den sich der 69-fache ÖFB-Teamspieler als ORF-Experte aktuell einstellen muss: Der Schlafrhythmus, der sich durch Österreichs Partien zu nächtlicher Stunde verschiebt. Denn, wie Ivanschitz verriet, ist ihm sein Schlafrhythmus normalerweise heilig. "Ich höre normalerweise um 18 Uhr auf zu essen, damit ich mich in der Nacht besser erhole, und gehe zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett, schlafe dann acht Stunden."
Acht Stunden waren es vor Österreichs Auftaktspiel gegen Jordanien, das um sechs Uhr morgens gestartet ist, sicherlich nicht. Das war uns aber bereits im Vorfeld bewusst. "Natürlich ist während der WM alles anders. Die durchgemachte Nacht beim Match gegen Jordanien haben wir gut überstanden", gab der ORF-Experte Entwarnung.