Österreich hat sich heuer für Cosmó entschieden, als er gegen einige andere Austro-Musiker im ORF antrat, um für uns beim "Song Contest" anzutreten. Schon nach einem Jahr ist aber wieder Schluss mit dem öffentlichen "ESC"-Vorentscheid: Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, wird der ORF seinen Act für den "Eurovision Song Contest 2027" wieder intern auswählen.
Statt einer TV-Show mit Publikumsvoting übernimmt erneut eine Fachjury das Ruder. Die "ESC"-Scouts Cesár Sampson und Peter Schreiber sind bereits auf der Suche nach dem passenden Act für den Wettbewerb in Bulgarien.
Nach den Erfolgen von Conchita Wurst und JJ, die beide vom Sender ausgewählt wurden, setzt der ORF wieder auf dieses bewährte Konzept – auch wenn in den vergangenen Jahren nicht jede Jury-Entscheidung ein Volltreffer war.
Neben den bisherigen Erfolgen dürfte auch das Geld eine Rolle spielen. Nach der aufwendigen Austragung des "ESC" steht der ORF wie viele öffentlich-rechtliche Sender unter Spardruck, eine interne Auswahl ist deutlich günstiger als ein TV-Vorentscheid wie zuletzt "Vienna Calling".
In der "Song Contest"-Community wird bereits eifrig spekuliert, wer Österreich vertreten könnte. Namen wie Philip Piller oder Lena Schaur machen bereits die Runde – offiziell wird der ORF seinen Act aber wohl erst einige Monate vor dem "Song Contest" präsentieren.