Mängel: Klimaplan bringt wenig, kostet aber viel

Durch eine Anfrage von Global 2000 bestätigt sich, dass im Klimaplan für Österreich starke Mängel enthalten sind.
Eine Anfrage von Global 2000 bestätigt schwere Mängel am österreichischem Klimaplan. Obwohl er in seiner Umsetzung recht kostenintensiv ist.

243 Millionen Euro kostet seine Umsetzung, die im Budget 2020 und mit umfangreicher Ko-Finanzierung von 280 Millionen Euro durch Länder und Gemeinden realisiert wird.

Am 6. März präsentierte die österreichische Umweltschutzorganisation die Ergebnisse einer Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz, die Details zur Wirkungsfolgenanalyse ans Tageslicht bringt. Die erheblichen Mängel am österreichischen, integrierten Nationalen Energie- und Klimaplan, der erst im Dezember 2019 an die EU-Kommission geschickt wurde, bestätigen sich erneut ernüchternd.

"Wir haben es nun schwarz auf weiß, dass wir mit dem bestehenden Klimaplan nicht sehr weit kommen. Aber selbst die Umsetzung des ungenügenden Klimaplans erfordert bereits hunderte Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln schon im Budget 2020. Für einen großen Sprung vorwärts braucht es, wie von GLOBAL 2000 vorgeschlagen, mindestens eine Klimaschutzmilliarde an zusätzlichen Mitteln für Investitionen in den öffentlichen Verkehr, erneuerbare Energien sowie thermische Sanierung. Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, echte Ergebnisse zu liefern. Schon das Budget 2020 muss ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040 werden", erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

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