"Osterruhe" für Richard Lugner "äußerst schmerzlich"

Richard Lugner übt Kritik an den verschärften Corona-Maßnahmen der Regierung.
Richard Lugner übt Kritik an den verschärften Corona-Maßnahmen der Regierung.
privat
Nach Ostern brauchen Kunden für das Betreten von Geschäften einen Zutrittstest. Für "Lugner City"-Chef Richard Lugner ist das "äußerst schmerzlich".

Das sagte der 88-Jährige im Gespräch mit "Heute"  am Donnerstagvormittag. Gesundheitsminister Anschober gab zuvor am Mittwochabend die Verschärfungen der Corona-Maßnahmen für den Osten Österreichs um Ostern bekannt. Neben einer FFP2-Maskenpflicht sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen beschloss die Regierung auch verpflichtende Zutrittstests für den Handel.

Lugner äußert Zweifel an Plänen

"Gerade vor den Osterfeiertagen – ebenso wie in der Vorweihnachtszeit – also an umsatzstarken Tagen den Lockdown durchzuziehen, ist für unsere Geschäfte äußerst schmerzlich, weil sie wieder auf der Ware sitzen bleiben werden", schilderte Richard Lugner gegenüber "Heute" sein Leid. Gerade Berufstätige – also Zahlungskräftige – würden aufgrund der begrenzen Öffnungszeiten kaum Zeit zum Einkaufen finden. "Es wäre sinnvoller gewesen, von Karsamstag weg eine ganze Woche, inklusive zwei Wochenenden – also 8 Tage – zuzusperren, damit man das Virus besser in den Griff bekommt", so Lugner. "Ob sechs Tage mit wenig Tests wirklich reichen, um die Zahlen in den Griff zu bekommen, bezweifeln die meisten Fachleute".

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