Sport

Ostliga-Topteams fiebern Cup-Duellen entgegen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:52

Von Montag bis Mittwoch geht die 2. Runde des ÖFB-Cups über die Bühne. Mittendrin sind auch die beiden Ostliga-Spitzenteams SKU Amstetten und der Floridsdorfer AC. "Heute.at" fragte vor den Duellen mit SCR Altach bzw. Admira Wacker bei den Trainern der Underdogs nach.

Von Montag bis Mittwoch geht die 2. Runde des ÖFB-Cups über die Bühne. Mittendrin sind auch die beiden Ostliga-Spitzenteams SKU Amstetten und der Floridsdorfer AC. "Heute.at" fragte vor den Duellen mit SCR Altach bzw. Admira Wacker bei den Trainern der Underdogs nach.

Am Dienstag (19.30 Uhr) erfolgt im Ertl Glas-Stadion von Amstetten der Ankick im Cup-Duell gegen Altach. Dieses Duell gab es bereits 2010, ebenfalls in der 2. Cup-Runde. Die Vorarlberger siegten damals mit 2:0. Nicht nur deshalb sind die Niederösterreicher gewarnt. Amstetten-Coach Gernot Aichinger ließ Altach beim Spiel gegen den SV Horn beobachten. "Ein sehr, sehr starker Gegner, leider für unsere Zuschauer nicht der attraktivste", weiß der SKU-Trainer.

Dabei hätte die Partie laut Aichinger Einiges zu bieten, vor allem da es nach dem starken Ligastart der Amstettner in den letzten drei Runden ebenso viele Niederlagen setzte. "Der September ist noch nicht unser Monat, aber vielleicht holt uns ja der Cup aus dem Wellental", hofft Aichinger, der dennoch nicht unzufrieden ist. "Wir gehen weiter unseren Weg. Es war uns klar, dass es nicht 30 Runden lang so gut läuft. Das spricht auch für die Stärke der Liga."

Derzeit rangieren die Niederösterreicher auf dem sechsten Tabellenplatz der Regionalliga Ost. "Der Cup ist aber unser zweites großes Saisonziel. Wir hoffen darauf zu gewinnen und dann einen dicken Fisch aus der Bundesliga zu bekommen. Einfach um die Regionalliga Ost aufzuwerten und aufzuzeigen wie gut wir sind", so Aichinger.

Admira kehrt ins alte Stadion zurück

Einen Tag später (Mittwoch, 19 Uhr) bekommt es der FAC mit der Admira zu tun. "Für uns ist das ein ganz großes Spiel. Wir haben ja eine gemeinsame Vergangenheit mit der Admira auf diesem Platz", erzählt FAC-Trainer Johann Kleer. Seit 1966 spielen die Floridsdorfer am Fußballplatz in der Hopfengasse, der bis dahin Heimstätte der Admira war. Diese hatte in der Südstadt eine neue Bleibe gefunden.

Auch für den FAC verlief die Generalprobe mit einer nicht gerade optimal. "Die Spieler hatten am Sonntag frei, der Kunstrasen in Meidling hat für kleinere Blessuren gesorgt", so Kleer, der gegen die Admira auf zwei wichtige Spieler verzichten muss. David Jelenko laboriert nach wie vor an einer Angina, Lukas Haselsteiner ist nach seiner Verletzungspause noch nicht fit genug.

Die Rollenverteilung ist für den FAC-Trainer somit klar. "Die Admira hat derzeit auch nicht gerade das größte Selbstvertrauen, ist aber trotzdem Favorit", meint Kleer. "Aber ich denke, dass wir uns zuhause nicht verstecken brauchen und wir auch eine gute Form haben. Wir wollen Zuschauer anlocken und Werbung für das FAC Team für Wien und die Regionalliga Ost machen. Vielleicht können wir ja überraschen, mein Team wird wieder frech nach vorne spielen!"

Mit Sollenau ist ein weiterer Ostliga-Vertreter für die 2. Hauptrunde qualifiziert. Die Niederösterreicher bekommen Besuch von der Vienna (Dienstag, 19.30 Uhr).

Flo Haidvogl, MM

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