Jetzt ist es fix

Othmar Karas tritt NICHT zur Nationalratswahl an

Entgegen zuletzt immer lauter gewordenen Spekulationen wird ÖVP-Urgestein Othmar Karas nicht mit einer eigenen Liste zur Nationalratswahl antreten.

Newsdesk Heute
Othmar Karas tritt NICHT zur Nationalratswahl an
Entgegen aller Spekulationen: Othmar Karas will im Herbst nicht zur Wahl antreten.
Screenshot ORF

Nach einem Vierteljahrhundert im Europäischen Parlament endet am 15. Juli Othmar Karas' Arbeit im Europäischen Parlament. Will er danach in den Nationalrat? Die Gerüchte über ein Antreten des EU-Urgesteins mit einer eigenen Liste hielten sich hartnäckig.

In der ORF-"Pressestunde" am Sonntag erteilte der zuletzt immer wieder gegen seine Partei aufbegehrende VP-Politiker nun eine klare Absage. Er habe zwar sehr wohl darüber nachgedacht, doch wolle er nur Dinge tun, die "einen Sinn machen" und die "Gestaltungsmöglichkeit haben".

Am Ende sei er zu dem Schluss gekommen, dass letztere "zur Stunde nicht in einem ausreichenden Ausmaß gegeben" seien: "Daher werden ich und mein Team bei der Nationalratswahl nicht antreten".

Mit einer eigenen Liste hätte er die Parteienlandschaft im Nationalrat noch weiter zersplittert und künftige Regierungsbildungen noch zusätzlich erschwert, bekräftigt er seinen Entschluss.

Erst einmal Urlaub statt Wahlkampf

Und was wird er nach Ende seiner Amtszeit Mitte Juli nun stattdessen machen? Es sich gut gehen lassen: "Ich freue mich auf die Zeit mit meiner Familie und für das, was ich gerne tun würde. Dann gehe ich einmal auf Urlaub und mache meine Pläne, relaxe und bin froh, dass sich mein Zeitablauf und Kalender sich nicht mehr nach Sitzungswochen und Flugplänen orientiert."

EU-Kommissar? "Würde zur Verfügung stehen"

Vorstellen könnte er sich aber eine Rückkehr nach Brüssel. Die ÖVP reklamiert das Vorrecht der Ernennung des österreichischen EU-Kommissars für sich. Bleibt es dabei, hätte Karas aufgrund des angespannten Verhältnisses zur Parteispitze schlechte Karten. Bei anderen Parteien ist er aber hoch angesehen und Vizekanzler Werner Kogler stellte die ÖVP-Machtstellung hierbei zuletzt in Frage.

Die NEOS hatten den 66-Jährigen zuletzt für diesen Posten vorgeschlagen, Unterstützung gab es von den Grünen und SPÖ. Karas dazu: "Wenn es zu diesem Vorschlag käme, dann würde ich zur Verfügung stehen".

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