Die juristischen Probleme von Sean Combs (56), besser bekannt als P. Diddy, nehmen kein Ende. Obwohl der US-Rapper bereits im Oktober 2025 zu 50 Monaten Haft und einer Geldbuße von 500.000 Dollar verurteilt wurde, melden sich immer mehr mutmaßliche Opfer zu Wort.
Nun hat der Musikproduzent Jonathan Hay (50) Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattet. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Wie tag24.de unter Berufung auf TMZ berichtet, soll Diddy den Produzenten sowohl 2020 als auch 2021 sexuell genötigt haben. Hay meldete die Vorfälle vor rund neun Monaten den kalifornischen Behörden.
Der Kontakt zwischen Combs und Hay entstand durch eine Zusammenarbeit mit Christopher Jordan Wallace (29), dem Sohn des verstorbenen Rappers Biggie Smalls. Hay arbeitete gemeinsam mit Wallace an einem Remix.
Gegenüber den Behörden erklärte der 50-Jährige, Diddy habe sich mit ihm in einem Zimmer aufgehalten, als es plötzlich zum ersten sexuellen Übergriff kam. Nach dem Vorfall habe Diddy sein Opfer gedemütigt.
Ein Jahr später sei der Produzent erneut nach Los Angeles geflogen, um an dem Projekt weiterzuarbeiten. Dabei kam es laut Hay zum zweiten Übergriff.
Das Los Angeles Police Department ermittelte bereits mehrere Monate lang. Nun wurde die Anklage an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben. "Die Ermittler haben ihre Ergebnisse der Staatsanwaltschaft von Los Angeles County vorgelegt, und der Fall wird nun geprüft", erklärte eine Sprecherin.
Ob genügend Beweise vorliegen und Combs zur Rechenschaft gezogen werden kann, wird sich erst zeigen. Fakt ist: Hay ist nicht der einzige Kläger. Derzeit laufen rund 60 Zivilklagen gegen den 56-Jährigen, vor allem wegen Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfen.