Ein Elfer-Tor von Guido Burgstaller bescherte Rapid einen 1:0-Auswärtssieg gegen Austria Klagenfurt. Der Strafstoß war durchaus umstritten. Verteidiger Kosmas Gzekos bekam den Ball aus kurzer Distanz an den Arm geschossen. Der VAR schritt ein, Referee Manuel Schüttengruber entschied auf Penalty.
Auch auf der Gegenseite gab es Elfer-Alarm. Maximilian Hofmann berührte das Spielgerät ebenfalls im eigenen Sechzehner mit der Hand – und zwar doppelt. Beide Male blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.
Klagenfurt-Trainer Peter Pacult verstand danach die Welt nicht mehr. "Ich habe gerade mitbekommen, dass es natürliche und unnatürliche Handbewegungen gibt", erzählte er auf "Sky". "Bei uns war es eine unnatürliche Bewegung mit dem Elfmeter, bei Rapid war es eine natürliche. Das muss mir jetzt ein VAR oder Schiedsrichter erklären."
Geschäftsführer Matthias Imhof entlud seinen Frust schon während der Partie, sah wegen Kritik die rote Karte. "Die war gerechtfertigt. Ich habe ihm (dem Schiedsrichter, Anm.) mitgeteilt, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen. Es war nicht so respektvoll, wie er mit unserer Mannschaft umgegangen ist. Das habe ich eingefordert. Da wurde ich ein bisschen lauter."