KI verändert den Arbeitsmarkt

Palantir-Chef: Diese zwei Typen haben Zukunft

Palantir-CEO Alex Karp verrät, wer in der KI-Zukunft erfolgreich sein wird: Handwerker und neurodivergente Menschen - nicht Akademiker.
Technik Heute
26.03.2026, 07:30
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Während die künstliche Intelligenz die Arbeitswelt revolutioniert, verliert die akademische Ausbildung zunehmend an Bedeutung. Immer mehr junge Hochschulabsolventen finden keinen Job - allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr über 45.000 arbeitslose Akademiker unter 30 gezählt, vor sieben Jahren waren es noch rund 25.000.

In dieser Situation empfiehlt Palantir-CEO Alex Karp eine überraschende Strategie für die Zukunft: "Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten, um zu wissen, dass man eine Zukunft hat. Erstens: Man hat eine Berufsausbildung. Oder zweitens: Man ist neurodivergent."

Wie t3n.de unter Berufung auf Fortune berichtet, sieht der Tech-Milliardär, der selbst an Legasthenie leidet, in neurodivergenten Menschen besondere Stärken. Sie betrachten Dinge aus einer anderen Perspektive und sind bereit, neue Risiken einzugehen. Zur Neurodivergenz zählen unter anderem Autismus, ADHS und Hochbegabung.

Handwerk wird zur sicheren Bank

Berufe wie Elektriker, Tischler oder Installateure gelten zunehmend als attraktive Alternative zum Studium. Sie bieten solide Verdienstmöglichkeiten und lassen sich nicht so leicht durch KI ersetzen. Auch andere Konzernchefs sind davon überzeugt, dass der klassische Karriereweg ausgedient hat.

Laut einer Studie von Gartner werden bis 2027 voraussichtlich 20 Prozent der Vertriebsorganisationen innerhalb der Fortune 500 gezielt neurodivergente Talente rekrutieren. Palantir selbst hat bereits ein entsprechendes Programm gestartet.

Diese Fähigkeiten zählen wirklich

Experten sind sich einig: In Zukunft werden vor allem Fähigkeiten zählen, die sich nicht an der Uni erlernen lassen. Anpassungsfähigkeit gilt als die neue Jobsicherheit. Eine Analyse des World Economic Forum zeigt, dass derzeit besonders menschliche Kompetenzen gefragt sind - darunter Empathie, Neugier sowie kritisches und kreatives Denken.

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