Panzer, Lkw – riesiger Militärtransport durchquert Österreich

Auf der Westautobahn (A1) sichtete ein "Heute"-Leserreporter einen riesigen Militärtransport. Dieser macht sich auf den Weg zu einer NATO-Übung.

Am Freitagvormittag entdeckte "Heute"-Leserreporter Mario auf der A1 in Niederösterreich einen schier unendlichen Militär-Transport. Unzählige Kraft- und Lastfahrzeuge sowie Panzer wurden die Westautobahn entlang bei Oed Richtung Wien befördert. Diese fahren jetzt nach Ungarn, dort findet nämlich eine spezielle Eingreifübung der NATO statt.

30 Fahrzeuge und 70 Mann aus Frankreich

Auf Anfrage von "Heute" bestätigte die Pressestelle des Bundesheeres den Militär-Transport auf österreichischem Boden. Insgesamt sind 12 Kraftfahrzeuge, 18 Lastwägen sowie Mannschaftstransportpanzer Teil der militärischen Beförderung. 73 Personen begleiten die Beförderung der Kriegsgerätschaft.

Doch wohin fuhr die kolossale Militärschlange? Laut Bundesheer-Sprecher Oberst Krainer ist Ungarn die nächste Haltestelle: "Hierbei handelt es sich um einen französischen NATO-Transport. Die Einreise erfolgte über das Grenzgebiet Suben (Oberösterreich) und die Ausreise erfolgt über Nickelsdorf."

Weiterlesen: Ukraine-Krieg: Nato-Präsenz in Ost- und Nordsee verdoppelt

Was passiert bei NATO-Übung?

Im Rahmen der "NATO Response Force", einer Eingreiftruppe der NATO, fahren nun unzählige Geräte nach Ungarn. "Was dort gemacht wird, ist gemäß Truppenaufenthaltsgesetz nicht meldepflichtig und uns daher auch nicht bekannt", so Bundesheer-Oberst Krainer.

Grund zur Sorge müsse es laut Oberst Krainer jedoch nicht geben: "Kein Grund zur Aufregung. Es handelt sich dabei um einen von mehreren Tausend genehmigten Transportbewegungen durch Österreich im Jahr. Klar ist natürlich, dass die Bevölkerung aus nachvollziehbaren Gründen das Geschehen aufmerksamer als sonst beobachtet."

Weiterlesen: Verdächtiger Flieger kreiste stundenlang über der Donau

Comment Jetzt kommentieren Arrow-Right
Nav-Account rca Time| Akt:
CommunityLeserWienNiederösterreichMilitärNatoUkraineUkraine-InvasionUkraine-Krieg

ThemaWeiterlesen