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Panzer-Marathon am Handelskai – wohin sie fahren

In der Wiener Leopoldstadt sorgte ein Heeres-Transport für Aufsehen. Eine Presseaussendung des Bundesheeres klärt nun über die Panzer-Züge auf.

Robert Cajic
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    Am Handelskai sah ein Leserreporter einen langen ÖBB-Zug mit Panzern.
    Am Handelskai sah ein Leserreporter einen langen ÖBB-Zug mit Panzern.
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    Der unerbittliche Krieg um die Ukraine versetzt die Menschen europaweit in Angst und Schrecken. Und auch eine Wienerin erstarrte förmlich, als sie am Freitag vor ihren Augen einen riesigen Zug-Transport voller Militär-Panzer an ihr vorbeifahren sah. Doch das Bundesheer gibt Entwarnung: Das Kriegsgerät wird nur zu Übungszwecken nach Alleinsteig befördert. Dort finden bis Ende Juli Trainingsübungen zu "militärischen Kernthemen" statt.

    Übungen, um 720 Bundesheer-Auszubildende zusammenzubringen

    Unter der Mission „Constructor 2022“ übt das österreichische Heer militärische Kernthemen in Allentsteig im Bezirk Zwettl. 720 Soldaten arbeiten unter der Leitung der Heerestruppenschule an verschiedensten Waffengattungen und Geräten, unter anderem Drohnen oder Kampfpanzern, gemeinsam mit Bodentruppen.

    Der Zweck der „Constructor 2022“? Die Vorbereitung von Berufssoldatenanwärtern auf deren Abschlussprüfung. Ziel sei es, verschiedene Ausbildungen und Lehrgänge des Bundesheeres zusammenzubringen und im Zusammenwirken unterschiedlicher Waffengattungen am Gefechtsfeld zu trainieren, heißt es in einer Presseaussendung des Heeres.

    Dazu kommen auch Trainingsmethoden in Gefechtsfeldern zu Wasser, Land und in der Luft wie Drohnen oder Störmaßnahmen im elektromagnetischen Feld. Darüber hinaus werden mit Duellsimulatoren detaillierte, digitale Auswertungen unternommen.

    Tanner: "Müssen uns wieder auf militärisches Kerngeschäft konzentrieren"

    Die immer wieder aufflackernden Berichte von Kriegsgerät-Transporten erst kürzlich fuhren sogar bewaffnete Soldaten durch die Steiermark –kommen nicht von ungefähr, denn: „Das Bundesheer ist eine Einsatzarmee und muss sich, nach Jahren der Assistenzeinätze und Unterstützungsleistungen, wieder auf das militärische Kerngeschäft konzentrieren. Dazu sind Übungen wie diese besonders wichtig", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

    Unterstützt wird das Training unter anderem durch fünf Kampfpanzer „Leopard“ 2A4, sechs Schützenpanzer „Ulan“, einen Bergepanzer, vier Panzerhaubitzen „M-109 A5Ö“, drei schwere Granatwerfer, ein gepanzertes Sanitätsfahrzeug „Dingo“, ein Schwerlasttransportsystem für 70 und eines für 30 Tonnen Last sowie einem 76-Meter-Kran. Einige der Kriegsgeräte zog es auf dem Weg nach Zwettl durch die Wiener City. In den nächsten Tagen könnten also einige Militär-Transporte dazukommen ...

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