Papst betet erstmals seit Monaten wieder vor Gläubigen

Zum ersten Mal seit fast drei Monaten stand Papst Franziskus in Rom wieder an seinem Fenster und sprach sein Sonntagsgebet zu den Gläubigen.

Am Pfingssonntag war es also soweit. Erstmals seit fast drei Monaten hat Papst Franziskus sein Sonntagsgebet wieder von seinem Fenster aus zu Gläubigen auf dem Petersplatz gesprochen. Im Anschluss zeigte er sich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die indigenen Völker in der Amazonas-Region besorgt.

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Die Menschen dort seien besonders gefährdet. Vor dem Angelus-Gebet hatte der Papst bereits die Messe zum Pfingstsonntag im Petersdom gefeiert - allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Sonntag versammelten sich vor dem Fenster seines Arbeitszimmers vergleichsweise wenige Besucher auf dem Petersplatz. Erst seit einer Woche ist dieser wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. 

Der Papst hat sich zudem in einer Videobotschaft an die Gläubigen in aller Welt gewandt. Darin rief er zu einer "gerechteren und gleichberechtigteren Gesellschaft" nach dem Ende der Corona-Pandemie auf. "Wenn wir aus dieser Pandemie herauskommen, werden wir nicht so weitermachen können wie zuvor. Nein, alles wird anders sein", so das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.

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