Er ruft zu Versöhnung auf

Papst Leo XIV. dankt Flüchtlingsinsel Lampedusa

Papst Leo XIV. dankt den Bewohnern von Lampedusa für ihren Einsatz zugunsten von Migranten und ruft zu einer Kultur der Versöhnung statt Ohnmacht auf.
Newsdesk Heute
13.09.2025, 09:42
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Papst Leo XIV. hat sich bei den Bewohnern von Lampedusa bedankt, weil sie Migranten unterstützen. "Es gibt keine Gerechtigkeit ohne Mitgefühl, keine Legitimität, ohne auf den Schmerz anderer zu hören", sagte Papst Leo in einer Videobotschaft, die der Vatikan am Freitag veröffentlicht hat. Der Papst hat allen auf der Insel gedankt – also Vereinen, Freiwilligen, aber auch den Bürgermeistern und ihren Verwaltungen – für ihren Einsatz für Migranten.

"So wie Papst Franziskus der Globalisierung der Gleichgültigkeit die Kultur der Begegnung entgegenstellte, so möchte ich, dass wir heute gemeinsam der Globalisierung der Ohnmacht eine Kultur der Versöhnung entgegensetzen", sagte das Oberhaupt der Katholiken und erinnerte dabei an seinen Vorgänger.

Lampedusa liegt südlich von Sizilien und war im Juli 2013 das Ziel der ersten Reise von Papst Franziskus. Damals hat er vor Ort die "Globalisierung der Gleichgültigkeit" gegenüber Migranten kritisiert. Der Schutz von Migranten war danach eines seiner wichtigsten Anliegen.

Die zentrale Mittelmeerroute von Nordafrika nach Italien ist laut Experten die gefährlichste Migrationsroute der Welt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migranten (IOM) sind im vergangenen Jahr mehr als 2.570 Menschen auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ums Leben gekommen oder gelten als vermisst.

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