Hoffnung besteht

Papst öffnet symbolische "Heilige Pforte" in Gefängnis

Im Namen der Hoffnung öffnete Papst Franziskus am Stefanitag die zweite von fünf heiligen Pforten in einem Gefängnis außerhalb Roms.
Newsdesk Heute
26.12.2024, 17:29
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Papst Franziskus besuchte am zweiten Weihnachtsfeiertag 2024 eines der größten Gefängnisse in Italien – das Rebibbia Gefängnis außerhalb von Rom. Grund dafür ist das 2025 Jubiläum der katholischen Kirche.

Zu diesem Anlass öffnete der Papst eine besondere "heilige Pforte", was vom Vatikan als "historischer Schritt" gesehen wird, da eine derartige Pforte erstmals in einem Gefängnis geöffnet wurde.

"Hoffnung enttäuscht nicht"

Im Rahmen dieses "Heiligen Jahres" werden fünf solcher Pforten geöffnet, um zu zeigen, dass "die Hoffnung nicht enttäuscht". Den Anfang machte Papst Franziskus am Dienstag, an Heiligabend mit einer Pfortenöffnung im Petersdom. In einer Rede vor hunderten Gefängnisinsassen betonte er am Donnerstag: "Ich wollte, dass die zweite heilige Pforte, die ich öffne, hier in einem Gefängnis ist."

Ganz im Zeichen des Jubiläums "Spes non confundit" (Die Hoffnung enttäuscht nicht), machte er seinem Publikum Mut: "In schweren Zeiten können wir denken, dass alles vorbei ist. Verliert nicht die Hoffnung. Das ist die Botschaft, die ich euch geben wollte. Verliert nicht die Hoffnung."

"Pilger der Hoffnung"

In den kommenden zwölf Monaten können Pilger durch die sonst zugemauerten Pforten schreiten und erleben eine Art eine Vergebung ihrer Sünden. Alle 25 Jahre organisiert die Kirche ein solches Jubiläum zum Zweck der Besinnung und Buße. 2025 steht es unter dem Motto "Pilger der Hoffnung".

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.12.2024, 10:07, 26.12.2024, 17:29
Jetzt E-Paper lesen