Passagier-Schlichtungsstelle: 83-prozentige Erfolgsq...

Seit einem Jahr haben Reisende die Möglichkeit, Entschädigungen mit Hilfe der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte geltend zu machen, wenn die betroffenen Unternehmen nicht zahlen wollen. 1.752 außergerichtliche Schlichtungsverfahren wurden gestartet, in 83 Prozent der Fälle erhielten Reisende ihr Geld zurück. Insgesamt erwirkte die Agentur 650.000 Euro.

Seit einem Jahr haben Reisende die Möglichkeit, Entschädigungen mit Hilfe der geltend zu machen, wenn die betroffenen Unternehmen nicht zahlen wollen. 1.752 außergerichtliche Schlichtungsverfahren wurden gestartet, in 83 Prozent der Fälle erhielten Reisende ihr Geld zurück. Insgesamt erwirkte die Agentur 650.000 Euro.
Passagiere in Flugzeug, Bahn, Bus oder auf Schiffen haben seit Bestehen der Schlichtungsstelle 3.365 Beschwerden eingebracht. 2.730 entfielen auf den Flugverkehr. 596 Anträge wurden von Bahnreisenden eingebracht, nur 31 von Fernbuspassagieren und acht von Schiffsreisenden.

Die Agentur hat 1.752 Schlichtungsverfahren eröffnet und eine Erfolgsquote von 83 Prozent vorzuweisen. Die durchschnittliche Dauer des Verfahrens liegt im Flugverkehr bei 35 Tagen und im Bahnverkehr bei 23 Tagen. Insgesamt wurden 677.000 Euro erkämpft, davon 658.000 Euro im Flugsektor.
Diese Fluglinien waren am häufigsten betroffen

Im Flugverkehr betrafen 58 Prozent der abgeschlossenen Verfahren Annullierungen und ein Drittel Flugverspätungen. In der Hälfte der Fälle waren die betroffen. Auf NIKI entfielen 13 Prozent der Verfahren, auf Lufthansa und Vueling je fünf Prozent.

90-prozentige Erfolgsquote im Bahnverkehr

Im Bahnverkehr konnte die Agentur in 90 Prozent der Fälle erfolgreich zwischen Betroffenen und Unternehmen vermitteln. In 238 Fällen wurde eine finanzielle Entschädigung bzw. ein Strafnachlass ausgehandelt, meist in bar oder in Form von Gutscheinen. Rund 18.000 Euro wurden ausbezahlt.

95 Prozent der Verfahren betrafen die , rund zwei Prozent auf die Verkehrsbünde und ein Prozent gegen die Westbahn.

Jedes zweite eröffnete Verfahren im Bahnbereich betraf Fahrpreiserstattungen. In 17 Prozent der Fälle lagen Verspätungen oder sonstige Entschädigungen wie etwa für eine Übernachtung oder eine Taxifahrt vor. Sieben Prozent der Verfahren betrafen Strafen und Inkassoforderungen.

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