Am Montag schrillten gegen 22.00 Uhr alle Alarmglocken in der Wiener Landstraße. In einem Spital war es in einem der Zimmer plötzlich zu einem Brand gekommen. Die Ursache dafür ist noch unbekannt. Sofort setzten Spitalsmitarbeiter einen Notruf ab. Die Berufsfeuerwehr leitete unterdessen die Alarmstufe zwei von neun ein.
Ein Leserreporter war von dem Mut der Spitalsmitarbeiter beeindruckt. "Pflegekräfte haben alle gerettet und waren dabei teilweise schwarz von Ruß bedeckt", so der Wiener. Ein Pressesprecher der Berufsfeuerwehr Wien bestätigte den Einsatz gegenüber "Heute" und erklärte, dass das Personal vier verletzte Personen aus dem betroffenen Bereich gerettet hatte. So wurde ein Patient aus dem brennenden Zimmer evakuiert und jeweils drei weitere Personen aus den verrauchten Nachbarzimmern.
Die vier Patienten und Mitarbeiter wurden in die Betreuung der Berufsrettung gegeben und anschließend in einen anderen Bereich des Spitals gebracht. Wie ein Pressesprecher der Berufsrettung Wien erläuterte, mussten acht Patienten behandelt werden: Zwei davon wurden jedoch in häusliche Pflege entlassen. Die Feuerwehrkräfte löschten den Brand unter Atemschutz.
Die Entrauchung stellte sich als etwas aufwendiger heraus. Nach einer abschließenden Kontrolle der Zimmer konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.