Hansi Flick denkt bereits an das Ende seiner Trainer-Karriere – und das, obwohl sein aktueller Klub Barcelona gerade an einer Vertragsverlängerung arbeitet.
Vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Newcastle United stellte der 61-Jährige klar: "Ich habe nicht in meinem Kopf, noch einmal woanders hinzugehen. Das ist mein letzter Klub, es ist mein letzter Job."
Wann Flick in Pension geht, ist allerdings offen. Joan Laporta, Präsident der Katalanen, kündigte an: "Wir planen, den Vertrag zu verlängern. Hansi ist ebenfalls dafür." Der aktuelle Kontrakt des Deutschen läuft bis 2027.
Der neue soll zumindest eine weitere Saison umfassen. "Ich würde mich sehr freuen, wenn er die nächsten fünf Jahre bleiben würde. Fürs Erste werden wir ihn um ein weiteres Jahr verlängern. Denn wir möchten immer, dass er mit einem weiteren Vertragsjahr arbeitet", erklärte der Barca-Boss.
Flick selbst will von all dem aktuell wenig wissen und bremst die Diskussionen. Sein Fokus liegt klar auf dem Sport. "Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über meine Vertragsverlängerung zu reden. Ich bin hier sehr glücklich, aber ich muss erst mit meiner Familie reden. Es wird die Zeit kommen, dies alles zu diskutieren."
Groß ist die Wertschätzung für Flick dennoch. Laporta lobt vor allem dessen Einfluss auf die Mannschaft: "Er hat das Team mit denselben Spielern funktionieren lassen, die zuvor nicht funktionierten. Er hat der Mannschaft durch seine Klarheit, wenn es darum geht, zu erklären, was er denkt, einen Schub gegeben." Sogar ein Vergleich mit Klub-Legenden fällt: "Im Stil von Rijkaard und Guardiola."
Flick ist seit Sommer 2024 in Barcelona, führte das Team in seiner ersten Saison direkt zu Meisterschaft und Pokalsieg.