Neue Phishing-Welle

PayPal-Betrug: Falsche Porno-Abos in E-Mails

Cyberkriminelle versenden aktuell gefälschte PayPal-E-Mails, in denen ein angebliches Porno-Abo in Rechnung gestellt wird. Ziel ist es, Opfer in Pani
Technik Heute
14.03.2026, 10:21
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Eine neue Betrugsmasche macht derzeit PayPal-Nutzern zu schaffen. In gefälschten E-Mails wird behauptet, man habe ein Abo bei einer Porno-Plattform abgeschlossen - und zwar für stolze 249,66 Euro.

Die Nachricht trägt einen kryptischen Betreff wie "Die Zahlung ist erfolgreich verarbeitet worden" und eine scheinbar offizielle Transaktionsnummer. Inhalt: Eine angeblich "unautorisierte Transaktion" für ein dreimonatiges Abonnement bei "Xvideos".

Wie inside-digital.de unter Berufung auf Watchlist Internet berichtet, setzen die Täter bewusst auf Scham und Stress. Das heikle Thema Pornografie soll die Empfänger in Panik versetzen und zu unüberlegten Handlungen verleiten.

Telefon-Falle statt Link

Anders als bei klassischem Phishing sollen Opfer keinen Link anklicken, sondern eine Telefonnummer anrufen, um die Buchung zu stornieren. Doch am anderen Ende sitzt kein PayPal-Mitarbeiter, sondern einer der Betrüger.

Im Gespräch versuchen die Kriminellen, den Anrufern Zugangsdaten zum Online-Banking sowie Freigabecodes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu entlocken. So können sie selbst echte Überweisungen autorisieren.

So schützt du dich

Experten raten: Prüfe bei verdächtigen E-Mails immer die Absenderadresse. Noch besser: Logge dich direkt in dein PayPal-Konto ein und kontrolliere, ob tatsächlich eine Abbuchung vorliegt. Nutze im Zweifel die offizielle PayPal-Hotline.

Wer bereits auf die Masche hereingefallen ist, sollte sofort seine Bank und PayPal kontaktieren sowie Anzeige bei der Polizei erstatten.

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