Pendler-Tests: Jetzt macht OÖ Druck auf Anschober

Grenzkontrolle an der Neuen Braunauer Grenze. Pendler sollen sich in Österreich testen lassen. Schuld ist die Bürokratie. 
Grenzkontrolle an der Neuen Braunauer Grenze. Pendler sollen sich in Österreich testen lassen. Schuld ist die Bürokratie. Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger
Bayerische Pendler sollen sich in Österreich testen lassen, obwohl hier ohnehin die Teststraßen überfüllt sind. OÖ fordert vom Bund eine Änderung.

Ab heute gilt die neue Corona-Einreiseverordnung, seit Mitternacht dürfen Berufs- und Privatpendler aus Bayern nur noch mit einem negativen Corona-Test einreisen. Doch: Das Gesundheitsministeriums von Rudi Anschober (Grüne) akzeptiert die offiziellen bayerischen Labor-Tests nicht (wir berichteten).

Bestätigung vom Laborarzt nötig

Die Pendler bräuchten eine zusätzliche Bestätigung vom Laborarzt, der den Test analysiert hat – so eine zu bekommen, ist aber nicht möglich (wie übrigens auch in Österreich).

Das Ministerium will jetzt, dass sich die bayerischen Pendler in Österreich testen lassen – obwohl es bei uns nicht einmal genug freie Termine für die Oberösterreicher gibt, die sich aktuell testen lassen wollen.

"Bürokratie hat in der Pandemie keinen Platz" – LH-Stv. Haberlander 

LH-Vize und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) macht deswegen jetzt Druck auf Gesundheitsminister Rudi Anschober.

Sie sagt: „Bürokratie hat in der Pandemie keinen Platz. Selbstverständlich müssen PCR-Testergebnisse aus Bayern ebenso anerkannt werden wie Tests, die in Österreich abgenommen werden – ohne zusätzliche ärztliche Bestätigung. Der Krisenstab des Landes hat diesbezüglich das Gesundheitministerium um rasche Klärung ersucht“, so Haberlander zu „Heute“.

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