Frecher Diebstahl? Pensionist Ernst N. hat bereits seit Monaten Schwierigkeiten mit seiner Bank. Ende letzten Jahres wurden 400 Euro von seinem Sparkonto abgebucht – er schwört jedoch: "Ich war das nicht!" Nun kämpft er um eine Rückerstattung, doch die Bank stellt sich quer.
Seit 55 Jahren ist Ernst N. Kunde bei seiner Bank in der Wiener Donaustadt, bisher war er immer zufrieden. Ende letzten Jahres kam dann der Schock: "Zweimal wurden sehr seltsame Beträge abgehoben – jeweils 204,95 Euro", wunderte sich der Wiener.
Sofort fragte er bei seiner Bank nach – diese geht jedoch nicht von einem Betrug aus. Herr N. ist sich sicher: Das Geld wurde unrechtmäßig abgehoben – wie, ist ihm jedoch schleierhaft. "Ich habe meine Karte immer in einem Safe zu Hause."
"Heute" erkundigte sich bei der zuständigen Bank, was es mit der Abbuchung auf sich hat. "Wir gehen nicht von einem Betrug aus. Das Geld wurde im Wohnbezirk des Kunden mit seiner Karte und dem PIN abgehoben. "Das bedeutet, dass die Person, welche den Umsatz getätigt hat, auch im Besitz der richtigen persönlichen Geheimzahl gewesen sein muss", heißt es weiter.
Ernst N. besteht weiter darauf: "An dem Tag, als das Geld abgebucht wurde, lag ich mit 39 Grad Fieber im Bett – ich kann gar nicht abgehoben haben". Auch aus seiner Familie kann es niemand gewesen sein, beteuert er. Derweil steht trotz alledem fest: Das Geld ist und bleibt weg.