Zugegeben, die kriminelle Idee der 17-Jährigen war immerhin kreativ, bleibt dennoch verboten: Die junge Arbeitslose aus Wien soll gemeinsam mit ihrer minderjährigen Schwester im vergangenen Sommer mit einem frechen Pfand-Trick 111 Euro erbeutet haben.
Laut Anklage schnappte sie sich bereits eingelöstes Leergut aus einem Lagerraum eines Supermarktes und warf die Flaschen erneut beim Automaten ein – verbotenes Doppel-Recycling sozusagen. Den fetten Pfandbon löste sie einfach an der Kassa ein.
Blöd für sie: Beim erneuten Versuch nur wenige Tage später wurde die mittlerweile 18-Jährige erwischt. Diesen Donnerstag musste sie sich vor Gericht verantworten. Auch zwei "gewöhnliche" Ladendiebstähle und einer Verleumdung-Causa wurden ihr angelastet.
Denn die junge Tschetschenin soll mehrfach auch Waren gestohlen haben. Und: Sie habe fälschlicherweise bei der Polizei angegeben, entführt worden zu sein. Immerhin gab die Jugendliche vor Gericht reumütig alles zu. Der Richter machte mit der Unbescholtenen kurzen Prozess: 5 Monate bedingte Haft, nicht rechtskräftig.