Philippa Strache spricht über die Ibiza-Affäre

Philippa Strache hat am Freitag ihre erste Rede im Nationalrat gehalten – als wilde Abgeordnete. Dabei äußerte sich die Frau von Ex-FPÖ-Chef auch zur Causa Ibiza.
Die neue Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler präsentierte sich am Freitag erstmals dem Nationalrat. Insgesamt 78 Rednerinnen und Redner kamen in der über siebenstündigen Diskussion zur Regierungserklärung zu Wort.

Als 71. Rednerin feierte auch Philippa Strache ihre Premiere im Hohen Haus. Die Frau von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hielt sich dabei mit Kritik am Regierungsprogramm zurück. Die Politikverdrossenheit sei ohne bereits hoch genug, erklärte Pia-Philippa Strache, wie sie mit vollem Namen in der ORF-Liveübertragung angekündigt wurde.

Überraschenderweise hatte sie sogar lobende Worte für die türkis-grünen Vorhaben übrig. Vor allem den Punkten Familienpolitik, Transparenz, Pflege und Klimaschutz kann sie viel Gutes abgewinnen.

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In ihrer ersten Rede äußerte sich die aus der FPÖ ausgeschlossene "wilde Abgeordnete" auch zur Ibiza-Affäre. Strache rechnete nämlich bereits im Vorfeld damit, dass ihr per Zwischenruf die Causa Ibiza "vor die Füße" geworfen würde.

Daher trat sie von sich aus die Flucht nach vorne an und sagte: "Ich war in Ibiza nicht dabei - dafür gibt's schließlich auch Videobeweise", erklärte Strache, die für diese ironische Aussage Lacher und Applaus kassierte.



Auch die Mitglieder der türkis-grünen Bundesregierung konnten sich dabei ein Lächeln nicht verkneifen. Während Philippa Strache ihre Rede ohne Probleme meisterte, kam es bei jener von Herbert Kickl zu einem Eklat.

Der Klubobmann der Freiheitlichen legte sich nämlich gleich in seiner ersten Ansprache mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Bundespräsident Alexander Van der Bellen an - "Heute" berichtete.

Der Live-Ticker zum Nachlesen:



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