Wien

Pilotprojekt ermöglicht längeres Shoppen am Naschmarkt

Auf Wunsch von Standbetreibern und Besuchern verlängert die Stadt Wien die Öffnungszeiten für den Flohmarkt vorerst bis Herbst. 

Heute Redaktion
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V.l.n.r.: Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, Planungsstafträtin Ulli Sima, Abteilungsleiter der MA 59 Andreas Kutheil und stellv. Obmann für den allgemeinen Handel in der WK Wien Amir Peyman
V.l.n.r.: Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, Planungsstafträtin Ulli Sima, Abteilungsleiter der MA 59 Andreas Kutheil und stellv. Obmann für den allgemeinen Handel in der WK Wien Amir Peyman
PID/Christian Fürthner

Ab 4. Juni haben Besucher des samstäglichen Flohmarkts am Naschmarkt (Mariahilf) eine Stunde länger Zeit. Marktamt und Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) verlängern auf Wunsch von Standlern die Öffnungszeiten von 6:30 bis 15 Uhr, statt wie bisher 14 Uhr. Die Testphase für die längere Öffnung wird vorerst bis Herbst laufen.

FPÖ fürchtet um Zukunft des Flohmarkt

Eine Evaluierung im Herbst soll zeigen, ob das Angebot angenommen wird. Bei einem positiven Ergebnis können die neuen Öffnungszeiten mit der nächsten Novellierung der Marktordnung gesetzlich beschlossen werden. "Um die Attraktivität und die Vielfalt dieses Hot Spots zu erhalten, ist die Erhöhung der Marktzeit ein ganz wichtiger Schritt in die Zukunft", ist Amir Peyman überzeugt, stellvertretender Obmann für den allgemeinen Handel in der Wiener Wirtschaftskammer.

Für die geplante Umgestaltung des Naschmarkts befragte die Stadt im April 2021 die Bürger zu ihren Wünschen. Darauf aufbauend folgte ein europaweiter Ideenwettbewerb. Dieser soll im Herbst abgeschlossen sein und anschließend Pläne erarbeitet werden.

An einer unabhängigen Neugestaltung des Areals zweifelt vor allem die FPÖ. Die Blauen sehen die Zukunft des Flohmarkts bedroht und fürchten einen "kommerziellen Markt mit einer Fressmeile und Souvenirs". FPÖ-Bezirksobmann in Mariahilf Leo Kohlbauer fordert "angesichts des Chaos rund um das Verfahren zur Neugestaltung des Flohmarkt-Areals diese Steuergeld-Verschwendung zu beenden".

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