Niederösterreich

"Pitt" und "Brisko" erschnüffeln 35 Kilo Drogen

Den richtigen Riecher hatten die Polizei-Spürhunde "Pitt" und "Brisko"! Bei einer Wohnungsdurchsuchung erschnüffelten sie 35 Kilogramm Drogen.

Isabella Nittner
"Pitt vom Taffatal" (re.) ist schon Meister-Spürnase, sein Azubi "Brisko" (li.) half ihm mit dem richtigen Riecher.
"Pitt vom Taffatal" (re.) ist schon Meister-Spürnase, sein Azubi "Brisko" (li.) half ihm mit dem richtigen Riecher.
SPK Schwechat

Besonders viel lernen kann "Brisko von Little Wild Paws" von seinem Chef "Pitt". Bereits als Spürhund in Ausbildung half der kleine Terrier der Polizei und ließ jede Menge Dealer oder Drogenschmuggler auffliegen – "Heute" berichtete bereits.

Jetzt, als Meister-Spürnase, konnte "Pitt vom Taffatal" erneut zeigen, was er drauf hat. Seit April 2023 hatte das Stadtpolizeikommando Schwechat nämlich einen Dealer im Visier, der über Social Media jede Menge Drogen verchecken soll. Seine Kunden bezahlten dabei ausschließlich in Krypto. Einen konkreten Verdacht hatte man aufgrund akribischer Ermittlungen ebenso: Der Tatverdächtige aus Wien wurde im Juli beim Verlassen einer Wohnung in Hernals abgepasst und festgenommen.

Gras, Schwammerl

Beim 32-Jährigen, der zum Zeitpunkt der Festnahme auch Drogen dabei hatte, wurde auch eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Und die war ein Volltreffer: "Pitt" und "Brisko" erschnüffelten dort rund 35 Kilogramm Drogen, darunter jede Menge Cannabisprodukte, hochprozentige THC-Konzentrate sowie Magic Mushrooms. Auch technische Geräte, Bargeld und Kryptowährungen konnten sichergestellt werden.

In der Wohnung befand sich auch ein 26-Jähriger, der die Ware verkaufsfertig gemacht haben soll. Auch er wurde festgenommen und ist geständig, wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich berichtet. Auch im Visier der Ermittler steht zudem ein 32-Jähriger, der dem Dealer beim Handel geholfen haben soll. Er sitzt derzeit ebenfalls in der Justizanstalt Josefstadt, verweigert aber die Aussage.

600.000 Euro

600.000 Euro soll mit dem Drogenhandel bisher illegal erwirtschaftet worden sein.

Für alle Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen zu weiteren Mittätern und Abnehmern gehen indes weiter.

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