Ein Gastronomiebetrieb in Kärnten steht derzeit im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte: Wie "Heute" berichtet hat, wurde einem Gast für das Aufschneiden einer im Lokal konsumierten Pizza oder einen zusätzlichen Teller ein Aufpreis von 1,90 Cent berechnet.
Die ungewöhnliche Servicegebühr sorgt sowohl online als auch unter Einheimischen für Kopfschütteln.
Auf "Heute"-Anfrage erklärt das Lokal die Gebühr mit den Kosten für Service und Personal. Man bewerte diese zusätzliche Leistung entsprechend. Der Preis stehe offen in der Karte, jeder Kunde könne selbst entscheiden, ob er das Service in Anspruch nehmen wolle.
Dennoch reiht sich die Diskussion in eine schon länger anhaltende Auseinandersetzung über Zusatzleistungen in der österreichischen Gastronomie ein. Immer wieder gibt es Streit über Kosten für Leitungswasser, pflanzliche Milchalternativen, das Gedeck oder auch die Toilettenbenutzung.
Unter dem "Heute"-Artikel äußern viele User ihren Unmut: "Der Preis ist eine Frechheit - da es aber ausgewiesen wird in der Karte reagiert man halt entsprechend und nimmt es nicht in Anspruch und sucht sich ein anderes Lokal", "Es ist lächerlich fürs Schneiden Geld zu verlangen. 3 Sekunden Arbeit.", "Abzocke pur!".
Andere meinen mehr oder minder scherzhaft: "Vielleicht muss man auch bald für das Atmen bezahlen, ist ja SEINE Luft im Lokal." "Ich wäre auch für eine Gebühr für den Stuhl und für den Tisch. Wer Sitzen will soll zahlen und wer den Luxus eines Tisches braucht den ist eh nicht mehr zu helfen", "Die Gastronomie und ihre Gier macht sich selbst kaputt!".