Warn-Plakat an Bim-Station sorgt in Ottakring für Wirbel

Unbekannte montierten ein Plakat an einer Bim-Haltestelle in Ottakring. Darauf wird ein Mann an den Pranger gestellt – er soll ein Rassist sein.

Auf der Thaliastraße sorgt ein Plakat bei der Straßenbahn-Haltestelle Haberlgasse für Aufsehen. Darauf ist das Gesicht eines Mannes zu sehen, der in mehreren Sprachen als rechtsextremer Schläger bezeichnet wird. "Achtung – gewaltbereiter Rassist in der Gegend!" Dabei wird auch der volle Name des Mannes genannt, der angeblich in der Gegend wohnen soll. Die Verfasser des Textes werfen ihm zudem vor, Menschen aufgrund ihres Aussehens zu attackieren.

Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, wurde der selbe Mann von der Antifa bereits 2021 als Neo-Nazi öffentlich an den Pranger gestellt. Damals wurde ihm und sechs weiteren Männer vorgeworfen linke Aktivisten angegriffen zu haben. Wer hinter jedoch hinter der aktuellen Plakat-Aktion in Ottakring steckt, ist derzeit nicht klar.  

Entfernung von Plakat beautragt

Das Werbeunternehmen Gewista, dass für die Plakate in den Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel zuständig ist, habe das Plakat "sofort bemerkt, unmittelbar reagiert und entsprechend entfernt". Es handelte es sich dabei nicht um ein reguläres Werbeplakat. Unbekannte dürfte dieses unerlaubterweise angebracht haben. "Wir waren selbst schockiert und haben diesen Umstand sofort bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht", heißt es seitens Gewista. 

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