Seltenes Himmels-Spektakel

Planetenparade: Sechs Planeten am Himmel

Ende Februar reihen sich sechs Planeten am Abendhimmel auf. Vier davon kannst du sogar mit freiem Auge sehen - aber nicht mehr lange.
Technik Heute
28.02.2026, 21:02
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Am 28. Februar 2026 bietet der Nachthimmel ein besonderes Schauspiel: Gleich sechs Planeten unseres Sonnensystems stehen gemeinsam am Abendhimmel. Jupiter, Saturn, Venus, Merkur, Uranus und Neptun sind in einer Konstellation zu sehen, die als Planetenparade bezeichnet wird.

Dabei reihen sich die Himmelskörper allerdings nicht wie Perlen an einer Schnur auf - sie stehen weder perfekt hintereinander noch nebeneinander. Trotzdem ist das Bild eindrucksvoll, denn vier der sechs Planeten sind mit freiem Auge sichtbar.

Was genau ist am Himmel zu sehen?

Wie heise.de berichtet, ist Jupiter nach Sonnenuntergang hoch im Südosten im Sternbild Zwillinge zu finden - er ist das hellste Objekt in der ganzen Umgebung. Venus ist derzeit als Abendstern unterwegs und wird von Tag zu Tag heller. Saturn hingegen nähert sich langsam der Sonne und wird im März ganz vom Abendhimmel verschwinden.

Merkur lässt sich nur schwer beobachten. Er hatte bereits am 19. Februar seine beste Abendsichtbarkeit für heuer und kommt der Sonne jetzt von Abend zu Abend näher. Für Uranus braucht man zumindest einen Feldstecher, für Neptun sogar ein leistungsstarkes Teleskop.

Wer fehlt bei der Parade?

Mars ist der Planet, der bei diesem Spektakel fehlt. Er steht derzeit hinter der Sonne und ist nicht beobachtbar. Erst im April taucht er wieder am Morgenhimmel auf. Eine vollständige Planetenparade aller sieben von der Erde sichtbaren Planeten wird es übrigens erst wieder am 6. Mai 2492 geben.

So beobachtest du die Parade am besten

Am besten suchst du dir rund eine Stunde nach Sonnenuntergang einen möglichst dunklen Ort mit freier Sicht Richtung Westen - idealerweise außerhalb von Städten und Dörfern. Ein freistehender Hügel oder ein weitläufiges Feld eignen sich perfekt.

Wer das Schauspiel am 28. Februar wegen Wolken verpasst, hat noch Chancen: Auch am 1. oder 2. März ist die Konstellation noch gut zu sehen. Danach wird die Parade allerdings rasch auseinanderfallen, weil sich Saturn und Merkur vom Abendhimmel verabschieden.

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