Pleite: Steakhaus-Kette Maredo entlässt Mitarbeiter

Eine Filiale der Steakhaus-Kette Maredo
Eine Filiale der Steakhaus-Kette Maredopicturedesk.com
Maredo muss nach den Corona-bedingten Schließungen nun fast alle Mitarbeiter entlassen. Man könne nämlich keine Löhne und Gehälter mehr auszahlen.

Schon im Sommer berichtete "Heute" über die Pleite der Steakhaus-Kette Maredo. Ende Juni war der Zeitpunkt gekommen: die Kette musste zwei Restaurants in Österreich - in Wien und Salzburg - schließen. Von dem Konkurs waren 51 Beschäftigte und mehr als 50 Gläubiger betroffen.

Nun ist jedoch endgültig Schluss: Die Kette muss einen radikalen Schnitt machen und seine Mitarbeiter entlassen. Medien zufolge geht dies aus einer "Mitarbeiterinformation" der Geschäftsführung von Maredo hervor. Der Grund sei die kaum vorhandene Liquidität für die Zahlung von Löhnen und Gehältern. In den Brief an die Mitarbeiter lautete es, man sei zu dem Schritt gezwungen gewesen. Weil staatliche Wirtschaftshilfen nicht bewilligt worden seien, "läuft uns nun die Zeit davon". Auch alle Mietverträge wurden bereits mit 31. Dezember gekündigt, nun trifft es auch das Personal.

Insolvenzantrag schon im März

Die Kette hatte bereits im März vergangenen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Von 35 Restaurants wurden 15 geschlossen. Knapp die Hälfte der rund 950 Beschäftigten musste das Unternehmen zu dem Zeitpunkt verlassen. Danach ging es nach den Worten des Insolvenzverwalters aufwärts. Anfang November kam es dann jedoch erneut zu Corona-Schließungen, was den Todesstoß für die Steakhaus-Kette bedeutete.

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