Politiker hält Klima-Rede im knietiefen Wasser

Der Ministerpräsident von Tuvalu, Simon Kofe, wollte mit seiner Rede ein Zeichen setzen.
Der Ministerpräsident von Tuvalu, Simon Kofe, wollte mit seiner Rede ein Zeichen setzen.via REUTERS
In Glasgow findet derzeit der Klimagipfel statt. Um das Ausmaß der Folgen der Erderwärmung zu zeigen, stellte sich Redner Simon Kofe ins Wasser.

Für seine aus seiner Heimat aufgezeichneten Rede an der Klimakonferenz COP26 in Glasgow watete Tuvalus Ministerpräsident durchs Wasser. Er krempelte sich die Hose hoch und stand im knietiefen Wasser hinter einem Rednerpult. Mit dieser Aktion will Simon Kofe, Außenminister von Tuvalu, auf den steigenden Meeresspiegel und die direkten Auswirkungen des Klimawandels auf den Staat Tuvalu aufmerksam machen. Die als Video aufgezeichnete Rede soll am Dienstag an der Konferenz in Glasgow gezeigt werden und dreht bereits weite Kreise in den sozialen Medien.

Politisches Statement

Viele der großen Umweltsünder haben versprochen, ihren CO2-Ausstoß zu minimieren. Einige wollen bis zum Jahr 2050 ihre Netto-Emissionswerte gar auf Null reduzieren. Die Anführer verschiedener pazifischer Inseln verlangen jedoch sofortiges Handeln. Sie verweisen bei ihrer Forderung auf das Fortbestehen ihrer tiefliegenden Länder, wie Tuvalu.

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