Polizei griff zwei Flüchtlingsfamilien an Grenze auf

Polizei war im Einsatz
Polizei war im Einsatzapa/picturedesk.com (Symbolfoto=
Die Polizei griff am Bahnhof Ehrenhausen (Stmk.) sieben Flüchtlinge auf. Die zwei Familien waren illegal eingereist. 

Trotz Coronapandemie und Grenzkontrollen reißt die illegale Einreise von Flüchtlingen in Österreich nicht ab. Nachdem am Montag erst im Bezirk Bruck (NÖ) 16 Syrer aufgegriffen worden waren ("Heute" berichtete) wurde Dienstagfrüh die Polizei zum Bahnhof Ehrenhausen gerufen.

Beamte der Polizeiinspektion Spielfeld trafen ein Ehepaar mit zwei Kindern, ein weiteres Ehepaar sowie einen unbegleiteten Minderjährigen an. Alle sieben Afghanen stellten sofort einen Asylantrag.

Afghane sofort zu Pflegefamilie

Sechs Personen wurden schließlich in die Erstaufnahmestelle West (Thalham) gebracht. Der unbegleitete Minderjährige wurde bei einer Pflegefamilie untergebracht. Die Ermittlungen, in beiden Fällen, wegen etwaiger Schlepper sind im Laufen.

Kritik von FP

Kritik zum Aufgriff in NÖ kommt von FPNÖ-Klubchef Udo Landbauer:  "Anstatt täglich unbescholtene Bürger zu kriminalisieren und die Polizisten auf Skipisten und bei Friseuren patrouillieren zu lassen, soll sich der Innenminister endlich um den Schutz der Grenzen gegen illegale Migration kümmern. Nehammer agiert mit voller Härte gegen die eigene Bevölkerung. Wenn es aber um illegale Migranten geht, dann rollt der ÖVP-Innenminister den schwarz-grünen Teppich aus und sorgt für einen All-Inclusive Aufenthalt mit permanenter Rundumversorgung."

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