Die Polizei Kärnten warnt aktuell wieder vor betrügerischen Telefonanrufen. Dabei geben sich unbekannte Täter als Polizisten aus, um ihre Opfer zu täuschen und um ihr Erspartes zu bringen.
Alleine am vergangenen Donnerstag wurden mehrere Betrugsanzeigen erstattet. Die Polizei lobt das Verhalten der Betroffenen. Denn in Fällen reagierten die Angerufenen richtig und beendeten die Telefonate, und es kam zu keinen Geldübergaben.
Das sind die gängigsten Maschen
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Kautionsbetrug
Bei dieser Betrugsmasche behaupten die Täter, dass die Tochter oder der Sohn der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft sei. Für eine sofortige Freilassung sei eine hohe Kaution erforderlich – diese solle in bar oder in Form von Wertsachen übergeben werden. Der Anruf wird oft von dramatischer Musikuntermalung oder weinenden Stimmen begleitet, um die Situation glaubwürdig wirken zu lassen.
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"Falsche Polizisten"
Eine weitere häufige Masche ist das Auftreten als vermeintliche Kriminalpolizisten. Die Betrüger berichten von geplanten Einbrüchen und fordern ihre Opfer auf, Bargeld, Schmuck oder Gold zur "sicheren Verwahrung" zu übergeben. Dabei erscheinen teilweise sogar falsche Polizisten an der Wohnadresse.
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Die Polizei rät eindringlich
Bei verdächtigen Anrufen soll man sofort auflegen.
Es ist ratsam, umgehend die eigenen Angehörigen zu kontaktieren, um die geschilderte Geschichte zu überprüfen.
Bei Unsicherheit sofort den Polizeinotruf (133) wählen.
Niemals Bargeld oder Wertsachen an fremde Personen weitergeben – auch nicht an vermeintliche Polizisten
Die echte Polizei fordert niemals Geld oder Wertgegenstände am Telefon.
Die Polizei ersucht darum, "insbesondere ältere Familienmitglieder" über diese Betrugsmaschen zu informieren.