Polizei widerspricht

"Polizei-Kahlschlag" in Meidling – FPÖ schlägt Alarm

In Meidling sorgt die Einteilung der Polizeikräfte für politischen Streit. Die FPÖ spricht von einem "Kahlschlag" – die Polizei selbst widerspricht.
Wien Heute
26.08.2026, 14:03
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Mitten in der Debatte über die steigende Jugendkriminalität sorgt die Polizei-Personaleinteilung in Meidling für Aufregung. Die Wiener FPÖ kritisiert, dass seit 1. August mehrere Dienstschichten im Stadtpolizeikommando reduziert wurden. Die Freiheitlichen sprechen von einem "rot-schwarzen Sicherheitsskandal".

"Wien braucht dringend mehr Polizisten auf der Straße und nicht weniger. SPÖ-Bürgermeister Ludwig hat mit seiner fatalen Willkommenspolitik die Sicherheitsprobleme dieser Stadt über Jahre mitverschärft, während ÖVP-Innenminister Karner jetzt auch noch beim Polizeipersonal den Rotstift ansetzt. Dieses rot-schwarze Totalversagen auf dem Rücken der Bevölkerung ist nicht länger hinnehmbar", erklärt FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger.

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Problemorte im Bezirk

Auch der Meidlinger FPÖ-Gemeinderat Lukas Brucker zeigt sich alarmiert. "Die Kriminalität im zwölften Bezirk ufert immer weiter aus. Messerstechereien und Raubüberfälle gehören längst zum traurigen Alltag. Besonders rund um Kabelwerk und Schöpfwerk terrorisieren ausländische Jugendbanden die Bewohner. Und ausgerechnet jetzt werden Polizeikräfte reduziert."

Die FPÖ fordert, die Kürzungen zurückzunehmen und die Polizei in Meidling personell aufzustocken.

Polizei widerspricht

Die Polizei Wien weist die Darstellung der FPÖ allerdings zurück. Die Personaleinteilung im Stadtpolizeikommando Meidling sei mit August sowohl für die Nacht- als auch für die Wochenenddienste "bedarfsgerecht optimiert" worden, heißt es auf "Heute"-Nachfrage. Am Personalstand habe sich nichts geändert: Im Stadtpolizeikommando Meidling sind weiterhin 188 Exekutivbedienstete beschäftigt.

Die laufende Anpassung der Dienstplanung an den jeweiligen Bedarf zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten sei Teil der regulären Dienstplanung. Die Änderungen hätten laut Polizei "keinerlei Auswirkungen auf die polizeiliche Präsenz im Außendienst oder die Einsatzbereitschaft in den Bezirken".

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