Vorarlberg

Polizei kann nicht glauben, wie Lkws unterwegs sind

Die Polizei hat am Mittwoch zwei Lkws auf der A14 gestoppt, die mit Gefahrgut beladen war. Dabei stellten die Beamten mehrere Vergehen fest.
André Wilding
24.02.2022, 16:54

In den frühen Morgenstunden wurden von Beamten des Fachbereichs Gefahrgut der Landesverkehrsabteilung Vorarlberg bei der Betriebsumkehr Weidach zwei Kraftwagenzüge angehalten, die zuvor den Pfändertunnel in Fahrtrichtung Tirol durchfahren hatten.

Bei der nachfolgenden Überprüfung der Polizei wurde dann rasch festgestellt, dass beide Kraftwagenzüge mit Gefahrgut beladen waren, obwohl auf den Fahrzeugen die für Gefahrguttransporte notwendigen orangefarbenen Warntafeln nicht angebracht waren.

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Keine sichere Ladungen

Beide Kraftwarenzüge waren daher trotz des Mitführens beträchtlicher Mengen Gefahrguts nicht als Gefahrguttransporte deklariert. Die Kontrollen wurden mit Unterstützung des chemischen Amtssachverständigen des Amts der Vorarlberger Landesregierung durchgeführt.

Insgesamt wurden etwa 10.000 kg verschiedene entzündliche, feste und flüssige sowie umweltgefährdende, ätzende oder oxidierende Stoffe festgestellt, bei welchen auch die Ladungssicherungsmaßnahmen nicht eingehalten wurden. Ebenso waren verschiedene weitere bei Gefahrguttransporten vorgeschriebene Schutzmaßnahmen missachtet worden.

Weiterfahrt untersagt

Die Weiterfahrt der beiden in Österreich zugelassenen Kraftwagenzüge wurde polizeilich untersagt und die Schwerfahrzeuge zu einer Abladestelle eskortiert. Es erfolgen umfangreiche Anzeigeerstattungen an die BH Bregenz.