Polizei-Kontrolle bei Friseur endet mit 20 Anzeigen

Friseure dürfen seit 8. Februar 2021 wieder ihre Geschäfte öffnen. Symbolbild
Friseure dürfen seit 8. Februar 2021 wieder ihre Geschäfte öffnen. SymbolbildROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
Eine Polizeikontrolle nach einem anonymen Tipp hat für einen Linzer Friseur jetzt ein bitteres Nachspiel – es hagelte gleich 20 Anzeigen.

Die Uniformierten waren Samstagvormittag zu dem Geschäft im Linzer Stadtteil Neue Heimat ausgerückt, nachdem es eine anonyme Anzeige wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Corona-Regeln der Bundesregierung eingegangen war. Das berichtet die "Kronen Zeitung" am heutigen Montag. 

Das Ergebnis der Kontrolle war eindeutig und hat nun auch Folgen für den Coiffeur. In dem nur 15 Quadratmeter großen Geschäft wurden insgesamt sieben Personen angetroffen – allesamt ohne verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz bzw. FFP2-Maske. Zwei Kunden seien gerade von zwei Haarkünstlern bedient worden, während drei weitere Personen auf ihren Termin warteten.

Einfach weitergemacht

Laut Bericht soll sich der Betreiber gegenüber der Polizei völlig uneinsichtig gezeigt haben. Offenbar völlig unbeeindruckt durch die Kontrolle dürfte er nach dem Abzug der Beamten einfach so weitergemacht haben wie zuvor.

Denn als die Exekutive nach einer neuerlichen Beschwerde durch Anrainer zum zweiten Mal anrückte, wurden dieselben Verstöße wieder festgestellt. In Summe wurden demnach 20 Anzeigen nach den Corona-Regeln ausgestellt. 

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