Dramatische Stunden

Polizei rettet zwei Leben und verhindert Tragödien

Zwei dramatische Einsätze innerhalb von zwei Tagen hielten Polizei und Rettung in Oberösterreich in Atem. Am Ende gab es ein Happy End.
Newsdesk Heute
28.07.2026, 20:24
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Innerhalb von nur zwei Tagen ist es in Oberösterreich zu zwei dramatischen Notfällen gekommen, bei denen jede Minute über Leben und Tod entschied. In den Bezirken Wels-Land und Gmunden arbeiteten Polizisten, Rettungskräfte, Notärzte und Ersthelfer eng zusammen. Ihr rasches Eingreifen sorgte dafür, dass zwei Männer nach schweren medizinischen Notfällen gerettet werden konnten.

Der erste Einsatz spielte sich in der Nacht auf den 27. Juli in Sattledt im Bezirk Wels-Land ab. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte auf der Kirchdorfer Straße einen Pkw, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage am Straßenrand stand. Weil ihm die Situation ungewöhnlich vorkam, setzte er einen Notruf ab und alarmierte die Einsatzkräfte.

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Als die Polizeistreife eintraf, fanden die Beamten einen 19-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf auf dem Fahrersitz vor. Der junge Mann hatte einen medizinischen Notfall erlitten und war nicht mehr in der Lage, sich selbst zu helfen. Die Polizisten holten ihn sofort aus dem Fahrzeug und begannen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Herz-Kreislauf-Stillstand am Straßenrand

Kurz darauf verschlechterte sich der Zustand des 19-Jährigen dramatisch. Er erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Für die Beamten gab es keine Sekunde zu verlieren. Sie begannen umgehend mit der Wiederbelebung und hielten die Reanimation aufrecht, bis Rettung und Notarzt eintrafen.

Die eingetroffenen Sanitäter und der Notarzt übernahmen anschließend die medizinische Versorgung. Gemeinsam gelang es, den jungen Mann zu stabilisieren. Danach wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Zweiter Notfall nur einen Tag später

Nur einen Tag später, am frühen Nachmittag des 28. Juli, kam es bereits zum nächsten dramatischen Rettungseinsatz. Diesmal führte der Alarm die Einsatzkräfte in ein Wohnhaus im Bezirk Gmunden.

Als die Polizisten dort ankamen, kämpfte die Lebensgefährtin eines 52-Jährigen bereits um das Leben ihres Partners. Sie hatte sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen und versuchte, den Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte am Leben zu halten.

Gemeinsam um das Leben des 52-Jährigen gekämpft

Die Beamten übernahmen gemeinsam mit den Rettungskräften die Reanimation und setzten diese fort, bis der Notarzt eintraf. Durch das koordinierte Zusammenspiel aller Beteiligten konnte der Mann schließlich erfolgreich versorgt werden.

Der 52-Jährige kam wieder zu Bewusstsein. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er weiter medizinisch behandelt wird.

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