Polizei sprengt Corona-Party vor Wiener Szene-Lokal

Die Wiener Polizei war am Freitag bei diesen Szene-Lokal im Einsatz.
Die Wiener Polizei war am Freitag bei diesen Szene-Lokal im Einsatz.Leserreporter
Am Freitag sprengte die Wiener Polizei eine Corona-Party auf dem Gehsteig vor einem Lokal eines Wiener Szene-Gastronom.

Am Freitag herrschte reges Treiben in der Wiener City. Kurz vor dem bevorstehenden Lockdown nutzten viele Wiener, was sich wie die letzte Gelegenheit für ein Wochenende in relativer Freiheit anfühlte. Aktuell besteht im Lockdown light lediglich eine Ausgangssperre zwischen 20 und 6 Uhr, mit der Osterruhe soll sich das am Gründonnerstag ändern. 

Obwohl das Flanieren in der Innenstadt nicht verboten ist, gibt es dennoch gewissen Regeln zu beachten. Beispielsweise gilt ein verpflichtender Mindestabstand von zwei Metern, bei Take-Away angeboten ist es meistens gebräuchlich, in der Warteschlange eine FFP2-Maske zu tragen. Beim Szene-Lokal "Ivy's Pho & Grill" hielten sich Kunden scheinbar eine keine der geltenden Regeln – die Polizei musste eingreifen. 

Wiener tranken unmittelbar vor dem Lokal 

Die Wiener wollten scheinbar nicht nur eine vietnamesische Suppe essen, sondern waren in Feierlaune. Ein Pressesprecher der Polizei berichtet gegenüber "Heute": "Es gab eine Bürgerbeschwerde, weil sich rund dreißig Personen vor dem Lokal am Gehsteig aufhielten und Getränke konsumierten." 

Die aktuelle Regelung für die Gastronomie sieht vor, dass Speisen und Getränke in einem Umkreis von 50 Metern des Lokals, in dem sie erworben wurden, nicht konsumiert werden dürfen. Wird diese Regel verletzt, kostet das: Nicht den Gastronom, sondern den Kunden. Auch am Freitag hagelte es Anzeigen für die involvierten der Gehsteig-Party. Mehrere Beteiligte wurden nach der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung angezeigt. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account lene Time| Akt:
WienInnere StadtPolizeiPolizei WienPolizeieinsatzSzeneGastronomie

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen