Polizei stellt jeden Monat über 20.000 CoV-Anzeigen aus

Polizeikontrolle der Corona-Vorschriften in Zell am See. Archivbild
Polizeikontrolle der Corona-Vorschriften in Zell am See. ArchivbildStefanie Oberhauser / EXPA / picturedesk.com
Die Bilanz der Polizei weist über 65.000 Anzeigen und Organstrafen seit dem 17. November aus. Wien ist dabei Spitzenreiter.

Am 17. November ging Österreich bei über 7.000 Neuinfektionen in den Lockdown. Seitdem setze es täglich Anzeigen gegen Menschen, die die Regeln missachteten. Wie viele es genau waren, steht in einem Datenblatt der Polizei, das "Heute.at" vorliegt.

Die Strafen unterteilen sich dabei in drei Kategorien. Am häufigsten werden Anzeigen nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz ausgefertigt, darauf folgen Organmandate auf derselben Grundlage. Zuguterletzt gibt es noch Organmandate nach dem Epidemiegesetz 1950.

Letzteres kam in ganz Österreich allerdings nur 386 Mal zur Anwendung, in Niederösterreich sogar kein einziges Mal. Die meisten gab es in Oberösterreich (88), gefolgt von Wien (70).

20.000 Anzeigen pro Monat

Deutlich mehr Anzeigen gab es nach dem Epidemiegesetz: seit 17. November insgesamt 50.628. Vermutlich den zahlreichen Corona-Demos geschuldet liegt Wien mit 16.423 an der Spitze, weit abgeschlagen folgt Oberösterreich mit 8.321. Den letzten Platz belegt Vorarlberg (1.629).

Ein ähnliches Bild bietet sich bei den Organmandaten nach dem COVID-19-MG. 4.608 gab es in Wien, 3.005 in Oberösterreich und 295 in Vorarlberg. Insgesamt waren es 14.315.

Das macht eine Gesamtzahl von 65.329 Anzeigen und Organmandaten, die es in den vergangenen vier Monaten gegeben hat.

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