Einbrecher mit dreister Masche

Polizei warnt vor neuem "Spinnenfäden"-Trick

Mit kaum sichtbaren Klebefäden spähen Einbrecher Wohnungen aus. Die Polizei rät zur Vorsicht und bittet um rasche Meldungen.
Newsdesk Heute
05.07.2026, 16:01
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

In Oberösterreich sorgt eine neue Einbrecher-Masche für Aufsehen: Kriminelle befestigen dünne, fast unsichtbare Klebefäden an Haus- und Wohnungstüren, um herauszufinden, ob die Bewohner zu Hause sind oder längere Zeit abwesend.

Die Täter verschaffen sich Zugang zu Mehrparteienhäusern und spannen im unteren Bereich der Türen diese feinen Fäden. Bleibt der Faden nach mehreren Stunden oder sogar einem Tag unberührt, gehen die Einbrecher davon aus, dass die Wohnung leer steht und schlagen gezielt dort zu.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie das Landeskriminalamt OÖ berichtet, kam es in Städten wie Linz, Traun, Wels und Steyr bereits zu mehreren Einbruchsdiebstählen mit dieser Methode.

Die Polizei sieht darin eine besonders gerissene Vorgehensweise, da die Klebefäden für Bewohner schwer zu erkennen sind.

Polizei bittet um Aufmerksamkeit

Wer an der eigenen oder an Nachbartüren verdächtige Fäden, feine Drähte oder andere Manipulationen entdeckt, sollte laut Polizei umgehend die nächstgelegene Polizeidienststelle oder den Notruf 133 verständigen.

Nur durch schnelle Meldungen können Ermittlungen eingeleitet und Täter auf frischer Tat ertappt werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.07.2026, 16:01
Jetzt E-Paper lesen