Ungewöhnlicher Fall

Polizist pinkelt in Lokal – diese Erklärung rettet ihn

Ein Video brachte einen Beamten vor die Disziplinarbehörde: Er hatte in einem Lokal unter einen Tisch uriniert. Nun wurde er freigesprochen.
Newsdesk Heute
14.09.2026, 12:15
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Ein Video aus einem Lokal brachte einen Beamten vor die Bundesdisziplinarbehörde. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt hatte der Mann unter einen Hochtisch uriniert. Dafür sollte er zusätzlich zu einer bereits bezahlten Strafe auch dienstrechtlich zur Kasse gebeten werden. Doch vor der Behörde lieferte er eine Erklärung für den Vorfall – und wurde freigesprochen, wie die Tageszeitung "Die Presse" berichtet.

Dem Verfahren zufolge hatte sich der Mann im vorbesetzten Barbereich zunächst im Genitalbereich massiert. Danach öffnete er seine Hose und urinierte mit entblößtem Glied unter dem Hochtisch auf den Boden. Der Vorfall wurde auf Video festgehalten.

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Beim Wirt hatte sich der Beamte danach nicht entschuldigt. Vor der Disziplinarbehörde erklärte er, dass er sich dafür zu sehr geschämt habe. Der Lokalbetreiber zeigte ihn an, die daraus resultierende Strafe habe er bereits bezahlt.

Damit war die Sache für den Mann allerdings noch nicht erledigt. Wegen seines Verhaltens als Beamter drohte ihm zusätzlich eine Disziplinarstrafe. Die Anklageseite verlangte eine "Geldbuße im oberen Bereich".

Polizist freigesprochen

Der Beamte verwies jedoch auf die Folgen einer Bandscheiben-Operation. Wegen eines Taubheitsgefühls habe er seinen Harndrang nicht kontrollieren können. Unter den Tisch zu urinieren, sei in diesem Moment die einzige Möglichkeit gewesen, sich nicht einzunässen.

Die Bundesdisziplinarbehörde folgte dieser Argumentation und sprach den Mann aufgrund der damaligen Dringlichkeit frei. In der Entscheidung heißt es: "Die Alternative eines Toilettengangs stand nicht mehr zur Verfügung."

red,14.09.2026, 12:15