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Porno-Aktivisten protestierten vor Briten-Parlament

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:46

Weil Großbritannien eine ganze Liste von Sex-Praktiken aus Pornos verbannen will, haben britische Porno-Darsteller am Freitag eine ganz besondere Protestaktion veranstaltet. Die Aktivisten trafen sich vor dem Parlamentsgebäude in London zum "Face-sitting" - eine der verbotenen Sex-Praktiken.

Weil Großbritannien , haben britische Porno-Darsteller am Freitag eine ganz besondere Protestaktion veranstaltet. Die Aktivisten trafen sich vor dem Parlamentsgebäude in London zum "Face-sitting" - eine der verbotenen Sex-Praktiken.

Vor kurzem beschloss Großbritannien ein Verbot einiger Sex-Praktiken in Online-Pornos. Ein Großteil der verbotenen Handlungen kommt aus der BDSM-Szene. In der Verbotsbegründung werden einige der Sex-Praktiken gar als "potentiell lebensgefährlich" gebrandmarkt. Der Aufschrei ist nicht nur in der Szene dementsprechend groß.

Im Internet verabredet

Auf sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook hatten sich zahlreiche Internet-Nutzer unter dem Hashtag #pornprotest zur Protestaktion aufgerufen. Am Freitag trafen sich die Aktivisten vor dem britischen Parlamentsgebäude in London und praktizierten gemeinsam gegen die Zensur Face-sitting (eine der verbotenen Sex-Praktiken).

Wie es sich für Porno-Darsteller gehört, gab es allerlei Paradiesvögel in schrillen Kostümen zu sehen. Und auch die Lust an der Provokation konnten die Aktivisten voll ausleben.

Sadomaso gegen Zensur

Face-sitting ist eine Handlung aus der BDSM-Szene, bei der in der Regel eine Frau auf dem Gesicht eines Mannes "sitzt", oft in Verbindung mit Oralsex. Das neue Zensurgesetz findet das "potentiell lebensgefährlich", was bei den Porno-Fans auf Unverständnis stößt.

Neben der inhaltlichen Begründung sorgt auch die Umsetzung für Kopfschütteln. Das Verbot gilt für britische Pornos, nicht aber für ausländische, die im Internet angesehen werden. Beim Geschlechtsverkehr sind alle verbotenen Handlungen nach wie vor erlaubt. Für die Protestaktion haben sich bereits 500 Aktivisten angekündigt.

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