Porsche vollzieht eine überraschende Kehrtwende: Das Luxus-SUV mit dem Projektnamen K1 sollte eigentlich rein elektrisch fahren. Doch daraus wird nichts. Der Sportwagenhersteller hat seine Pläne geändert und setzt stattdessen auf klassische Verbrenner.
Ursprünglich war der K1 als großes Elektro-SUV auf einer speziell entwickelten Plattform geplant. Doch die zurückhaltende Nachfrage nach teuren Elektroautos hat Porsche zum Umdenken gezwungen. Das Unternehmen passt seine Strategie an und bringt das neue Modell nun mit Benzinmotoren.
Wie chip.de unter Berufung auf das britische Fachmagazin Autocar berichtet, soll der Siebensitzer voraussichtlich 2027 oder 2028 auf den Markt kommen. Er wird ein Pendant zum neuen Audi Q9 und basiert auf der Premium Platform Combustion (PPC) des Volkswagen-Konzerns.
Technisch wird der K1 ordentlich aufrüsten: V8- und V6-Motoren sollen Leistungen zwischen 348 und 730 PS bieten. Damit positioniert sich das neue Modell ähnlich wie der beliebte Cayenne. Auch ein Plug-in-Hybrid soll im Angebot sein.
Die Entscheidung zeigt den allgemeinen Trend in der Autobranche: Mehrere Hersteller haben ihre ehrgeizigen Elektro-Pläne zurückgefahren. Die Nachfrage nach teuren Stromern bleibt hinter den Erwartungen zurück, während Verbrenner und Hybride weiterhin gefragt sind.