Die Debatterund um die Aufhebung der Kurzparkzone für Flüchtlinge aus der Ukraine sorgte in den vergangenen Wochen für hitzige Debatten. Die Wiener Stadtregierung beschloss die Sonderregelung bis Ende Mai zu verlängern. Ab dann müssen auch Ukrainer fürs Parken in Wien einen Parkschein bezahlen.
Bis es jedoch soweit ist, können Flüchtlinge ihre Autos gratis im Stadtgebiet stehen lassen. Wer jedoch sein Auto auf dem Gehsteig, der Fußgängerzone oder auf Behindertenparkplätzen abstellt, muss mit saftigen Strafen, Anzeigen und sogar einer Abschleppung rechnen.
So auch der Lenker eines Porsche Cayennes mit ukrainischem Kennzeichen. Er stellte seinen Luxus-SUV am Dienstag auf dem Trottoir in der Hanuschgasse bei der Albertina in der City ab. Das dürfte den Besitzer nun teuer zu stehen kommen – er kassierte nämlich von einem Polizisten eine Anzeige. Diese dürfte um einiges teurer werden, als die üblichen 36 Euro.
Mehr zu dem Thema: