Porsche-Fahrer hört zu laut Musik – kassiert 500-€-Strafe

Ein 20-jähriger Autolenker überfuhr Anfang Juli eine Sperrlinie in Wien-Ottakring und hörte dabei Musik. Insgesamt muss er nun stolze 900 Euro zahlen.

Das Wochenende auf der Ottakringer Straße endete für den 20-jährigen Mario mit einer empfindlichen Geldstrafe. An einem Freitagabend war der Wiener gerade mit seinem schwarzen Porsche Panamera auf der Balkan-Partymeile unterwegs. Um bei der Suche nach einem geeigneten Parkplatz in Stimmung zu bleiben, spielte er aus der Bose-Soundanlange mit entsprechender Lautstärke Deutschrap von Shindy ab. Doch die Vorfreude auf den bevorstehenden Abend sollte bald ein abruptes Ende nehmen.

Als er gegen 23 Uhr beim szenebekannten "Café City" nach links in die Brestelgasse einbiegen wollte, überfuhr er eine Sperrlinie. "Ich habe das Verbot leider nicht gesehen, da die Bodenmarkierungen schlecht sichtbar waren. Am Ende der Gasse standen aber schon die Polizisten und hielten mich zu einer Fahrzeugkontrolle an", so Mario im Gespräch mit "Heute". Diese nahm für den Wiener allerdings eine unangenehme Wendung, denn spätestens in dem Moment wurde ihm bewusst: Das könnte teuer werden. Wie teuer es letztendlich tatsächlich wurde, ahnte er aber nicht.

Parkplatzsuche endete mit 900-Euro-Strafzettel

Der Beamte strafte den Porsche-Fahrer nämlich saftig ab – und die überquerte Sperrlinie war dabei noch das kleinere Übel. Mario muss für das Fahrmanöver 400 und für die Lärmerregung gleich 500 Euro blechen. "Die Höhe der Strafe für den Lärm ist völlig übertrieben", ärgert sich der 20-Jährige im "Heute"-Talk. Er will nun gegen die Strafverfügung Einspruch erheben. Wie erfolgreich er dabei sein wird, bleibt offen. 

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