Eine Powerbank sorgte am Wochenende für einen unplanmäßigen Zwischenstopp: Ein Passagier an Bord eines EasyJet-Fluges nach London informierte die Crew darüber, dass sich in seinem Gepäck eine Powerbank befand, die gerade aufgeladen wurde.
Der Kapitän reagierte sofort und entschied sich vorsorglich für eine Kursänderung. Der Flieger landete daraufhin in Rom, statt wie geplant nach London weiterzufliegen.
Wie chip.de unter Berufung auf Sky News berichtet, habe sich der Kapitän "gemäß den Sicherheitsbestimmungen für eine Kursänderung" entschieden. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit von Passagieren und Besatzung "höchste Priorität" habe.
Für die Verzögerung und die Unannehmlichkeiten entschuldigte sich EasyJet bei den betroffenen Passagieren.
Powerbanks sind im Flugverkehr streng reglementiert: Sie müssen einzeln vor Kurzschlüssen geschützt werden - am besten in der Originalverpackung oder einem Plastikbeutel. Die Nutzung an Bord ist streng verboten. Sie dürfen weder eingeschaltet noch zum Laden anderer Geräte verwendet werden.
Beschädigte, defekte oder von einem Sicherheitsrückruf betroffene Powerbanks dürfen gar nicht mit an Bord genommen werden. Insgesamt darf ein Passagier nicht mehr als 15 elektronische Geräte mitführen.