Prada-Manager findet Angestellte "hässlich"

Eine japanische Angestellte des italienischen Modekonzerns Prada ist vor Gericht mit einer Klage wegen mutmaßlicher sexueller Schikane und unfairer Entlassung gescheitert. Die Richterin in Tokio sah es als nicht erwiesen an, dass der Personalmanager die 38-jährige Rina Bovrisse tatsächlich wie behauptet als "hässlich" bezeichnet habe.

Eine japanische Angestellte des italienischen Modekonzerns Prada ist vor Gericht mit einer Klage wegen mutmaßlicher sexueller Schikane und unfairer Entlassung gescheitert. Die Richterin in Tokio sah es als nicht erwiesen an, dass der Personalmanager die 38-jährige Rina Bovrisse tatsächlich wie behauptet als "hässlich" bezeichnet habe.

Bovrisse hatte zudem angegeben, der Manager habe sie angewiesen, ihre Frisur zu ändern, abzunehmen und sich dem "Prada-Style" anzupassen.

Urteil inakzeptabel

Die Frau bezeichnete das Urteil als inakzeptabel. Sie hatte dem Personalmanager vorgeworfen, eine ganze Reihe Angestellte zur Kündigung gezwungen zu haben, indem er sie als "alt, hässlich, fett" und anderes mehr beschrieb.

Bovrisse hatte wegen emotionalen Leids von Prada eine Entschädigung von 58 Millionen Yen (562.000 Euro) gefordert.

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