Gaming-Fans müssen sich auf höhere Preise einstellen: Sony hat bei einem Investorentreffen angekündigt, dass man die nächste PlayStation-Generation nicht mit erheblichen Verlusten verkaufen werde.
"Grundsätzlich beabsichtigen wir nicht, Hardware mit erheblichen Verlusten zu verkaufen", heißt es in einem nun veröffentlichten Protokoll. Es sei nicht realistisch, alle gestiegenen Komponentenkosten aufzufangen.
Wie heise.de berichtet, könnte die PlayStation 6 bei ihrem kolportierten Marktstart 2027 oder 2028 also deutlich teurer werden als bisherige Sony-Konsolen.
Schon bei der aktuellen PlayStation 5 zeigt sich der Trend: Seit dem Release im Herbst 2020 wurde die Konsole dreimal verteuert. Zuletzt erhöhte Sony im April 2026 die Preise um 100 Euro.
Einen Nachfrageeinbruch durch die höheren Preise sieht Sony bisher nicht. Die Verkäufe der PS5 liefen weiterhin wie geplant.
Das klassische Konsolengeschäft - Hardware günstig verkaufen und über Software verdienen - stößt an seine Grenzen. Angesichts massiv gestiegener Preise für Komponenten erreichen Hardwarehersteller eine Schmerzensgrenze.
Auch Konkurrent Microsoft hat kürzlich die Preise für Xbox-Konsolen angehoben. Die Gaming-Branche steht vor einem grundlegenden Wandel bei der Preisgestaltung.