Wien

Puff-Report: "Österreicher sind die besseren Liebhaber"

Zwei Sexarbeiterinnen lassen nun die Brust von Austro-Männern breit anschwellen: Denn die Schwestern haben eine klare Präferenz bei der Partnerwahl. 
Nikolaus Pichler
11.03.2022, 20:23

Die beiden Schwestern Sandra und Sara betreiben gemeinsam seit 2008 ein Sexstudio in Wien unter dem Namen "Blonde Cousinen". Das Wiener Balkannmagazin "Kosmo" traf die beiden Frauen zum Interview. Darin lassen die Callgirls mit einigen pikanten Aussagen aufhorchen. Vor allem die österreichischen Männer haben es den beiden Frauen mit Migrationsgeschichte angetan. 

Warum schneiden die Österreich im Vergleich zu Balkan-Männern besser bei den beiden Schwestern ab? "Es sind einfach verschiedene Mentalitäten. Kroaten und Serben sind sehr ungestüm und legen wild drauf los, ohne Rücksicht auf Verluste. Der Österreicher macht langsam, man genießt es mehr mit ihm Sex zu haben", betont Sandra. Wie viele andere Sexdienstleisterinnen, haben auch sie eine Migrationsgeschichte hinter sich. Auf der Suche nach einem besseren Leben verließen sie in den 2000ern ihre damalige Heimat und kamen nach Wien

"Sie wollen dich nur f****n"

Und wer hat es im Bett mehr drauf? Darauf haben sogar beide eine klare Antwort: "Österreicher". "Sie sind die besten Liebhaber. Österreicher streicheln und küssen einen und sind zärtlicher. Bei Kroaten und Serben geht’s oft nur sehr wild her, sie wollen dich nur f****n, das ist doch kein Sex!", betont Sandra.

Ihr Ratschlag an Frauen: "Nimm dir lieber einen Österreicher, der hilft auch mit im Haushalt, kocht für dich, passt auf die Kinder auf…"

"Wir schauen nicht so streng auf die Uhr"

Das Duo erzählt auch davon, dass sich die Kunden manchmal verlieben. Kein Wunder, wenn Sara über die Vorteile ihres Studios spricht. "Ich höre von Gästen zum Beispiel, dass es in anderen Studios einen Zeitdruck gibt. Wenn du kommst und sagst 'ich will halbe Stunde', dann musst du sehr pünktlich aus dem Zimmer raus. Dann dauert es oft nur 20 oder 15 Minuten. Bei uns ist nicht so. Bei uns ist eine halbe Stunde auch mal 40 Minuten, wir schauen nicht so streng auf die Uhr, wir lassen sie bleiben, solange sie sich wohl fühlen, weil sie eh immer selber wissen, wann es Zeit ist zu gehen."

Oft wissen die Frauen im Puff sogar mehr über ihre Kunden als deren Ehefrauen. "Das ist sehr spannend. Dann wissen wir auch oft warum sie in der Ehe bleiben, warum sie sich nicht scheiden lassen. Meistens hat es nichts mit Liebe zu tun. Es geht oft um Geld, Haus, Kinder, Interessen…", erklären sie gegenüber "Kosmo".

Mittlerweile fühlen sie sich darum sogar mehr als Psychologinnen, denn als Sexarbeiterinnen. "Ich kenne so viele Charaktere, dass ich, wenn ich einen Mensch jetzt sehe, sofort weiß, was er für ein Problem hat und was für ihn besser wäre", 

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