Wirtschaft rutscht ins Minus

Diese Krise in Russland kann Putin nicht mehr verdecken

Das russische BIP fiel im Januar um 2,1 Prozent. Selbst die Kriegswirtschaft kann die Sanktionsfolgen nicht mehr abfangen.
Newsdesk Heute
24.03.2026, 09:47
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat erstmals offiziell einen Einbruch der Wirtschaft seines Landes eingeräumt. Nach vier Jahren Krieg gegen die Ukraine ist das Bruttoinlandsprodukt ins Minus gerutscht. Trotz massiver Rüstungsausgaben, die ebenfalls ins BIP einfließen.

Bei einer Regierungssitzung nannte Putin konkrete Zahlen: Im Januar 2026 lag das BIP um 2,1 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Industrieproduktion sei um 0,8 Prozent zurückgegangen.

Laut n-tv.de erklärte Putin den Rückgang mit einer höheren Anzahl von Feiertagen im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig forderte er von seiner Regierung "entschiedene Maßnahmen", um "auf den Pfad nachhaltigen Wachstums zurückzukehren".

Sanktionen zeigen Wirkung

Die westlichen Sanktionen treffen Russland mittlerweile hart. EU, USA und Großbritannien haben seit Kriegsbeginn im Februar 2022 beispiellose Strafmaßnahmen verhängt. Zwar konnte die russische Wirtschaft durch die Umstellung auf Kriegsproduktion lange standhalten, doch nun zeigt sich: Steigende Waffenproduktion kann die Verluste in zivilen Sektoren nicht mehr ausgleichen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte unterdessen ein noch härteres Vorgehen. "Tanker, die dem Kriegsbudget dienen, können und müssen gestoppt und blockiert werden", schrieb er auf X mit Blick auf Russlands Schattenflotte.

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