Sicherheit massiv verschärft

Angst vor Attentat – Putin schließt Luftraum um Moskau

Wegen wachsender Sorge um ein Attentat hat Russlands Präsident Wladimir Putin den Luftraum über Moskau für Privatflugzeuge und Helikopter gesperrt.
Newsdesk Heute
26.05.2026, 15:54
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat entschieden, den Luftraum über Moskau und weiten Teilen Zentralrusslands für private Flugzeuge und Helikopter zu schließen. Die Sperrzone erstreckt sich bis zu einer Höhe von 5.000 Metern und ist etwa viermal so groß wie das Vereinigte Königreich.

Flugverbot betrifft auch Flugschulen

Die Einschränkungen reichen vom Grenzgebiet zu Belarus im Westen bis in den Norden zur Flugzone von St. Petersburg und weiter östlich Richtung Ural. Auch Flugschulen und Pilotenausbildungen sind von dem Verbot betroffen.

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Wie die britische "Metro" berichtet, reagieren die russischen Behörden damit auf die Angst vor möglichen Anschlagsversuchen auf Putin, besonders durch den verstärkten Einsatz ukrainischer Drohnen mit großer Reichweite.

Sicherheitsvorkehrungen rund um Putin verschärft

Die Luftabwehr rund um Moskau und Putins Residenz in Novo-Ogaryovo wird auch aufgerüstet. Militär und Sicherheitsdienste können künftig nicht genehmigte Kleinflugzeuge als verdächtig einstufen, ohne jedes Mal private Flugpläne überprüfen zu müssen. Bestimmte Oligarchen sollen aber weiterhin mit ihren Privatjets fliegen dürfen.

Das Flugverbot könnte auch als Vorsichtsmaßnahme vor möglichen ukrainischen Vergeltungsschlägen verstanden werden, insbesondere nach weiteren russischen Angriffen auf Kiew. Ziel solcher Angriffe seien laut dem Bericht die Entscheidungszentren der Ukraine sowie militärische Industrieanlagen.

Untergrundbewegung gegen Putin aktiv

Putin sieht sich laut dem Bericht wachsendem Widerstand gegenüber. Die Untergrundgruppe "Black Spark", bestehend aus Geschäftsleuten, Aktivisten und Kämpfern, hat angekündigt, das Regime gewaltsam zu stürzen. Der Anführer der Gruppe ist Igor Wolobujew, ein ehemaliger Vizepräsident einer kremlnahen Bank, der nach Kriegsbeginn in die Ukraine überlief.

Das Manifest der Gruppe fordert offen zum bewaffneten Widerstand gegen den russischen Staat auf: "Putins Terror hat unseren Glauben an den Dialog zerstört. Wir haben erkannt, dass unter einer Diktatur die Gerechtigkeit gezwungen ist, sich mit Molotow-Cocktails zu verteidigen." Die Bewegung lehnt Russlands Angriff auf die Ukraine ab und fordert nicht nur Putins Sturz, sondern das Ende des russischen Imperiums.

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